Mittwoch, 13. Januar 2016

12von12 - Januar 2016

Hallo und noch alles Gute fürs Neue Jahr! Dass schon wieder der 12. ist, habe ich auch gestern wieder erst mittags bemerkt, deshalb gibt es heute 12 von 13, also von heute. Und so sehr anders war der Tag gestern nun auch nicht.

5:00 Uhr wache ich schweißgebadet auf und werde die wirren Träume, die mich heute verfolgt haben, auch nicht mehr los. Also den Kopf schon mal auf Schule einstellen und noch ein paar Knackpunkte der heutigen Stunden durchgehen.

5:45 Uhr quäle ich mich aus dem Bett, mache im Flur schon mal Licht, damit die Körper der Kinder schon auf Aufwachen umschalten können. Ich verschwinde im Bad und versumpfe dort für die nächste halbe Stunde.

6:10 Uhr: Nur wenig wacher geht es die Treppe runter, Frühstück richten. Meine Tasche ist gepackt, mit richtig viel Obst, dass ich am Nachmittag genauso wieder mit nach Hause bringe wie den Rest des Essens. Ich komme einfach nicht dazu... Hosen, Jacken und Taschen stehen zur Abreise bereit.

6:15 Uhr: Treppe wieder rauf, Kinder wecken. Die Große macht es wie ich und schleicht erst mal ins Bad, um dort richtig wach zu werden. Die beiden Kleinen haben deutliche Schwierigkeiten, aus den Federn zu finden. Nun, dann baue ich erstmal die Sachenmännchen.

6:35 Uhr: Die Kinder sind fertig angezogen, noch ein Zopf für die Prinzessin und ab nach unten, anziehen und ins Auto.

7:00 Uhr sind alle Kinder in Hort und KiTa verstaut und ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Auf dem Weg telefoniere ich mit meinem Mann, der schon längst aus dem Haus ist. Wir können 25 Minute ohne Störung reden und ein paar Absprachen treffen, zu denen wir zuhause nicht kommen.

7:30 Uhr: Es ist noch dunkel, als ich an der Schule ankomme. Und ich bin wie meistens die Erste.
Die kleine Tasche für 4 Teebeutel hat Anni mir zum Geburtstag geschenkt.

7:45 Uhr werden die Schüler ins Haus gelassen und es folgt der übliche Trubel, bis 14 Uhr endlich wieder alle aus dem Haus sind. Und obwohl ich nur mit einem 70%-Deputat arbeite, bin ich auch die Letzte und muss die Schule zuschließen.

15:00 Uhr bin ich zuhause, das Wetter hebt meine Stimmung nicht. Auch nicht die Information des Schwiegervaters, dass die Große bei ihnen zuhause ist, weil die Schule weder meinen Mann noch mich erreicht hat. Kontrolliere die Telefone: 6 unbeantwortete Anrufe der Schule 11 Uhr auf dem Festnetz, keinen auf meinem Handy. Die Lehrer wissen doch, dass wir arbeiten? Nun ja, dem Kind geht es schon wieder gut.

Ich tigere los, die beiden Kleinen aus der KiTa holen. Auf dem Rückweg trage ich die dünnen Jacken, die Kunstwerke vom Mittelkind, eine Geburtstagseinladung und einen Katalog, den eine Freundin für meinen Mann hingelegt hat. Und der Kleinste schimpft, dass ich ihn nicht trage. Auf dem Rückweg gehen wir bei Oma und Opa vorbei, um die Große abzuholen. Keine Spur von Krankheit...

16:00 Uhr sind wir endlich zuhause und ich mache ein Paket für Anni fertig, die sich bereiterklärt hat, die Elsa-Kostüme der beiden Mädchen zu retten. Die Schwiegermutter hat sie ihnen zu Weihnachten geschenkt und sie hängen bereits in Fetzen an ihnen herunter, was zum einen daran liegt, dass sie nicht geschont wurden, zum anderen aber an der überaus nicht überzeugenden Qualität (was will man auch erwarten...) Mal gucken, was Anni noch retten kann. In der Zeit verwüsten die beiden Kleinen das Haus und zoffen, was das Zeug hält. Also:

Vorlesezeit. Drei Bücher, dann habe ich eine Pause, ist der Deal. Klappt auch fast, von 17:00 bis 17:30 Uhr kommt jedes Kind nur einmal mit einer Frage oder Bitte zu mir, die am Computer schnell die nächsten SU-Stunden plant (okay, es versucht.) Als ich 17:35 Uhr Mia&Me anmache, kann ich nochmal 20 Minuten ungestört arbeiten.

18 Uhr gibt es heute Wahlessen der Kinder. Ich weiß nicht, warum sie das Zeug so toll finden, aber es wird sie nicht umbringen, wenn sie es zweimal im Jahr essen. Ich bin müde und ungeduldig, sie können nichts dafür, also heute kein pädagogisch wertvolles Programm. Statt dessen Pettersson und Findus im und Abendessen vor dem Fernseher, während ich blogge.

Wenn der Film zuende ist, kommt das Abendprogramm: waschen, umziehen, Zähne putzen. Statt einer Geschichte haben sich die Kinder heute die Winter-CD gewünscht, was für mich heißt: zeitiger Feierabend. Ich werde mich zum Kleinsten kuscheln, noch ein bisschen im Reader lesen und dann auch bald schlafen gehen.

Was andere Blogger gestern so getrieben haben, lest ihr bei Caro. Und weil EmBee auch fragt, wie Lehrer Beruf und Familie unter einen Hut bringen, schicke ich den Post auch zu ihm. Obwohl ich heute gefühlt gar nichts unter einen Hut gebracht habe.

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