Dienstag, 31. März 2015

12tel Blick im März

Es ist wie verhext. Die letzten Tage der vergangenen Monate waren immer grau und verregnet. Jawohl, ich habe den Fotobeweis! Egal, wie frühlingshaft das Wetter im Verlauf des Monats war - und wir hatten ja schon im Januar Tage, an denen ich am liebsten die Kurzarmsaison ausgerufen hätte - zum Monatsende wurde der Himmel grau. Und wenn die Zeit für das 12tel-Blick-Foto heran ist, regnet es dicke Tropfen.


Es ist auch immer noch kein bisschen grüner. Im Dorf blühen schon die ersten Bäume und ich bin gespannt, ob der große Mirabellenbaum, der im Hintergrund wächst, beim nächsten Bild noch sein prächtiges Blütenkleid zeigt - das sieht nämlich sehr beeindruckend aus. 

Im Rest des Gartens dagegen sind schon viele Farbtupfer zu bewundern:


Die Iris gehören zu den ersten Blumen in unserem Garten und blühen noch vor den Krokussen. Dieses Bild habe ich schon vor zwei Wochen fotografiert. Heute sind die Blüten schon verwelkt und machen Tulpen und Narzissen Platz.


Gelbe, blaue und weiße Krokusse machen das Leben bunter. 


Im Augenblick verteilt Sturmtief Niklas auch noch die bunten Plasteeier, mit denen die Kinder Sträucher und Bäume geschmückt haben, über den Rasen im Vorgarten und lässt alles noch ein bisschen bunter aussehen. Und die Kinder haben sicher ihren Spaß, wenn sie die Eier wieder anhängen dürfen. 

Ich wünsche euch ein paar schöne Ostertage, auch, wenn das Wetter mal wieder so gar nicht frühlingshaft werden soll. 

 Liebe Grüße,
Frau Pappelheim

Montag, 23. März 2015

Schreibzeit: Privates Bloggen


Bine denkt in ihrem dritten Teil der Schreibzeit dieses Mal darüber nach, wie privat ein Blog sein kann. Wie privat kann etwas sein, das öffentlich gemacht wird?

Was das Thema angeht, bin ich immer noch mehr auf der Suche nach meiner Wahrheit. Wie viele Details unseres Alltags will ich erzählen, wie weit lasse ich euch hinter unsere Fenster schauen? Geheimnisse gibt es hier nicht zu sehen, aber zum Beispiel viel mehr, als ich bei facebook veröffentlichen würde. Nicht wundern, das folgt keiner objektiven Logik. Außer vielleicht der, dass ich dort mit meinem Klarnamen auftauche, den Kollegen und Freunde zwangsläufig kennen, während ich mich hier hinter der Frau Pappelheim verstecken kann.

Wie viel ich hier von uns zeige? Irgendwo habe ich einen Vergleich mit der Bushaltestelle gelesen. Der hat mir gut gefallen. Auf meinem Blog zeige ich  von unserem Leben ungefähr so viel, wie der sonntägliche Spaziergänger beim Blick über den Zaun sehen kann. Das ist mal etwas aufgehübscht, mal der alltägliche Wahnsinn, je nachdem, wie es sich besser verpacken lässt. Denn schießlich will auch ich euch Leser zu einer Reaktion bewegen. Sonst könnte ich ja auch einfach in ein hübsches Buch schreiben.


Was bedeutet für Euch Euer Blog? Ist er tatsächlich ein privates Tagebuch? Schreibt Ihr wirklich nur für Euch? Ganz ehrlich? Oder möchtet Ihr vielleicht doch, dass Eure Stimme da draussen gehört und wahrgenommen wird? Ist da vielleicht diese kleine Stimme im Ohr, die einem sagt: Mal sehen, wieviele meinen Post lesen werden und wieviele ihren Senf dazugeben? Und seid Ihr dann eventuell enttäuscht, wenn es weniger als erhofft sind?

fragt Bine und bringt mich ins Grübeln. Angefangen habe ich das Bloggen eigentlich nur, weil ich für eine Freundin die Technik ausprobieren wollte. Aber dann kam das Dazugehören-Wollen und die Freude, wenn man eine Reaktion auf das Geschreibsel bekommt. Und schließlich irgendwo im Hinterkopf der Gedanke: Du hast lange nichts mehr geschrieben. Du müsstest mal wieder ein Lebenszeichen von dir geben... 

In bestimmten Rubriken, den Rückblicken, ist mein Blog tatsächlich mehr ein Tagebuch, da will ich nichts komponieren, nichts verschönern. Das mache ich hauptsächlich für mich und um mich zu erinnern. Andere Rubriken, vor allem meine Nähwerke, versuche ich schon so zu gestalten, dass sie euch ansprechen und bestenfalls inspirieren. Das ist auch der Grund, warum hier so viele Sachen noch nicht gezeigt wurden - sie wurden immer noch nicht ins richtige Licht gerückt.

Was der Spaziergänger und ihr übrigens nicht sehen könnt, weil sie unfertig in der Küche liegt, ist die angefangene Schnabelinose für Maxi. Leider muss ich sie in vielen kleinen Etappen fertig stellen, aber sie gefällt mir jetzt schon ausgesprochen gut. Und wenn sie so sitzt, wie gehofft, bleibt sie sicher nicht die letzte. Und dann hoffe ich, dass ich alles so arrangieren kann, dass sie nicht ungebloggt bleibt. Das wäre nämlich wirklich sehr schade...

Freitag, 13. März 2015

BloggDeinBuch: Durchstarten an der Nähmaschine

Erinnert ihr euch? Schon im Januar hatte ich das Buch zugeschickt bekommen und auch direkt begeistert ein Lesekissen daraus genäht, das auch immer noch begeistert benutzt wird. Ich mag es übrigens am meisten, wenn ich auf dem Sofa liege, Kopf auf dem Leseknochen, das Buchkissen auf dem Bauch. Öhm...jedenfalls, wenn ich dazu komme. In letzter Zeit liegt es mehr einsam rum oder wird von Maxi adoptiert.


Gerade habe ich dazu aber keine Zeit, denn mein Gewissen plagt mich. Ich hatte versprochen, das Buch vorzustellen, es wird nun höchste Zeit. Das Einzige, was mir zu meiner Verteidigung einfällt, ist, dass es so möglicherweise in dem einen oder anderen Osternest landet...


Wie auch immer. BloggDeinBuch und der EMF-Verlag hatten mir das Buch zur Verfügung gestellt und darüber freue ich mich sehr. Es ist, wie am Titelbild unschwer zu erkennen, eher für junge Mädchen (und Jungen) gemacht und deshalb absolut abfängergeeignet. Auf den ersten Seiten findet man allerhand Grundlagenwissen: Welche Werkzeuge man so benötigt, Was für Stoffe es gibt und wie man sie richtig verarbeitet, Wie man ein Schnittmuster kopiert, mit der Nähmaschine näht und von Hand Knöpfe annäht und Wendeöffnungen verschließt. Ein Nähführerschein, bei dem man ein Atelyeah-Eichhörnchen näht und dabei verschiedene Techniken anwendet, schließt dieses Kapitel ab.


Die 25 Projekte sind unterteilt in verschiedene Verwendungszwecke, Für Dich, Für Dein Zimmer und so ähnlich und werden durch 3 Nüsse in Schwierigkeitsgrade eingeteilt, die ich nicht immer nachvollziehen konnte, aber ich bin ja auch keine dreizehnjährige Nähanfängerin. Das Lesekissen jedenfalls ist mit drei Nüssen eins der schwierigsten Projekte. Ein Projekt, das mich auch sehr anspricht, ist der riesige Vogel mit den langen Bommelbeinen. Wenn ich irgendwann mal nicht mehr weiß, was ich mit ganz viel Stoff machen soll, nähe ich den. Ansonsten findet man verschiedene Beutel, Säcke, Utensilos, aber auch die Anleitung für einen Loop und ein WendeBeanie.



Die Aufmachung gefällt mir sehr gut. Die Farben sind frisch, die Seiten mit kleinen Bildern aufgelockert, die Fotos von den fertigen Näharbeiten sehr ansprechend und inspirierend. Die einzelnen Projekte sind teilweise bekannt, aber dazwischen finden sich immer wieder Perlen und tolle Ideen. Die Anleitungen selbst sind verständlich beschrieben und bebildert. Das zweite Buchkissen konnte Maxi fast ohne meine Hilfe nähen - und die ist nicht nur Näh- sondern auch Leseanfängerin! 



Eigentlich gibt es nur ein einziges, kleines Detail, das mir nicht gefällt. Der - übersichtliche, auf sehr stabilem Papier gedruckte - Schnittmusterbogen ist einfach nur ins Buch hinein gelegt, so dass er leicht wieder heraus fallen kann. Da wäre eine kleine Lasche, wo man ihn feststecken kann, schon günstig. Die rüsten wir jedenfalls noch nach. Ansonsten bekommt dieses Buch von mir eine klare Kaufempfehlung für alle, die nählustige Jugendliche zuhause haben.Und deshalb stelle ich das Buch auch gleich in Goldkinds Bücherregal.

Donnerstag, 12. März 2015

12aus12 im März

Um 6 klingelt der Wecker. Heute ist mein Mann zuhause und der Kleinste krank, das bedeutet für mich einen ruhigen Morgen, alleine im Bad, ich könnte fast noch ein paar Minuten liegen bleiben, aber sowas kann ich nicht. Ich bin eine Bettflüchterin. Wenn ich noch stundenlang im Bett liegen und lesen könnte, wäre das etwas anderes, aber so... 


Ein kurzer Blick aufs Smartphone, wie wird das Wetter? Öhm... Nee, das bezweifle ich. Aber auch nach aktualisieren und Neustart besteht das Telefon auf 30°C Höchsttemperatur. Ich bin ein bisschen erleichtert, dass ich mich nicht darauf eingelassen habe.


Brotdose und Wasserflasche in die Tasche packen. Als ich sie vorhin wieder ausgepackt habe, waren sie wie meistens unangetastet, nur eine Birne habe ich während der Aufsicht bei der Hofpause gegessen. Außerdem Bäckergarn für die Werkenstunde, eine Hörspiel-CD wirkt unglaublich gegen einen zu hohen Geräuschpegel.


Als ich ins Auto steige, sind alle Kinder wach, den Mini habe ich schon mit Frühstück versorgt, die Mädchen brauchen heute länger zum Anziehen, dürfen aber auch. Ich habe jetzt eine halbe Stunde Autofahrt vor mir, mir allen Freuden und Leiden.


So viel zur Wetteranzeige...

In der Schule hätte es so einige schöne Motive gegeben, aber keine Zeit. Die Klassenzusammensetzung ist etwas explosiv, da bleibt nicht viel Zeit zum Luftholen. Aber wir hatten einen lustigen Tag, mit Windräder basteln, der Malfolge mit Null ("Hole 3 mal null Schüler nach vorn!") und Frühlingsbeobachtungen.


Kurz vor 3 fliege ich nach einem gesunden und entspannten Mittagessen wieder zuhause ein. Es bleibt nur noch wenig Zeit bis zum nächsten Termin.


Schnell die Einkäufe verstauen,


... Blumen ins Wasser. Die Vase ist etwas zu hoch, aber da habe ich mir doch neulich erst was bei meiner Freundin abgeguckt... Ich freue mich über diese gute Idee.


Jetzt die Turnsachen packen, Kinder einsammeln und los zum Familiensport. Das ist eine tolle Veranstaltung, bei der sich Eltern und Kinder eine Turnhalle teilen. Die Erwärmung findet gemeinsam statt, dann machen die Eltern ein paar Muskel-Aufbau-Übungen und die Kinder turnen über verschiedene Geräte, lernen jonglieren und auf dem Ball laufen, turnen am Trapez und klettern am Tuch an die Hallendecke.


Der Mini ist zu klein und zu krank und darf mit der Oma spazieren gehen. Die beiden genießen ihre Donnerstage.


Nach dem Turnen deftiges Abendbrot bei Oma und Opa. Ich habe keinen Appetit und erinnere mich mit Grausen an die vielen Bauchschmerzenkinder heute in der Schule. Bitte kein Magen-Darm! Die Kinder essen und trinken mit viel Appetit.


Zuhause würde ich gern noch ein bisschen was für die Schule machen, aber...


... mein Sohn braucht den Computer dringend zum PeppaWutz-Gucken. 

Jetzt ist die Arbeit doch getan, die Kinder im Bett und die Topmodels zuende. Zeit für mich, ins Bett zu gehen. Morgen klingelt der Wecker zur gewöhnten Zeit.

Und was habt ihr heute so gemacht?

Montag, 2. März 2015

Mein zwölftel Blick im Februar

Sieht gar nicht so anders aus als im Januar, obwohl er sich schon ganz anders anfühlt. In den letzten Tagen hat sich schon so viel getan, die Schneeglöckchen, Krokusse und Iris blühen, die Bäume haben schon dicke Knospen und vereinzelt Blätter und die Sonne scheint viel häufiger. Aber gestern war es trüb und regnete viel, gut für die Pflanzen. Heute sieht es schon wieder viel freundlicher aus.


Aber ich hoffe wirklich sehr, dass es sich im März deutlich grüner präsentiert.

Mehr Aus- und Einblicke findet ihr hier.

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