Samstag, 28. Februar 2015

Februarrückblick und Märzausblick

Habt ihr euch schon gefragt, wo ich stecke? Bis zum Hals in Arbeit, kann ich euch sagen. In sehr anstrengender (körperlich wie seelisch), aber sehr befriedigender Arbeit. Die Befriedigung, die ich am Ende des Tages empfinde, bemerken sogar meine Kinder. Maxi sagte neulich: "Mama, du bist jetzt immer so gut gelaunt..." So kommt meine Arbeit sogar meinen Kindern zugute.

Der Februar war für uns also vor allem gegen Ende sehr turbulent, seit gefühlten Ewigkeiten kränkelten auch alle drei Kinder (fantastisches Timing!), deshalb ist es umso wichtiger, mal einen Schritt zurück vom Alltag zu machen und mal zu schauen, wie es uns gerade geht.

Das Winterende macht sich bemerkbar...


... zuerst in der Luft. Und im Licht. Und dann sind da auf einmal Blumen in der Wiese und Schneeglöckchen, Krokusse und seit einigen Tagen auch die Iris bringen die ersten bunten Tupfer ins Wintergrau. Wenn dann noch die Amsel morgens singt, ist kein Zweifel mehr: der Winter ist vorbei! Endlich!

Wir erobern den Garten zurück, heute gab es sogar schon den ersten Kaffee auf der Terrasse. Maxi geht den Weg zur Schule wieder im Hellen, ich genieße die warmen Sonnenstrahlen. Wunderbar!



So treiben wir den Winter aus:

Blumen! Auf dem Küchentisch stehen die ersten Tulpen und Narzissen, vor der Tür ein Gesteck aus Frühblühern. Der Garten wird vom Laub befreit und die Beete wieder fein gemacht. Mini hat mir dabei unheimlich geholfen und mit seiner kleinen Harke ganz viel Erde auf den Fußweg geharkt, den Unkrauteimer regelmäßig (auf dem Beet) entleert und die frischen Krokusse aus dem Beet gezupft. Oh, er ist gerade so auf Krawall gebürstet! Auch im Gemüsegarten wurde das erste Beet angelegt und Möhren eingesät. 

Käfer aus Kreisen Papier

Das Haus wurde von Midi und Maxi mit unzähligen Marienkäfern verziert. Auch ein Nebenprodukt meiner Arbeit, wir mussten die Anleitung schließlich ausprobieren. Maxi hatte viel Spaß an der Arbeit mit dem Zirkel, das müssen wir jetzt vermutlich öfter machen. Aber erst einmal müssen wir Schnecken basteln und ausprobieren, ob das die Zweitklässler auch hinkriegen.

So haben wir uns in diesem Monat gezeigt, dass wir uns lieben

Der Valentinstag war ein Tag wie jeder andere auch, vielleicht sogar etwas stressiger, weil wir ja gerade aus dem Urlaub zurück gekommen waren. Aber man sollte sich ja sowieso lieber im Alltag zeigen, wie wichtig man sich ist. Und so haben wir viel schöne Zeit miteinander verbracht, gemeinsam Kuchen gebacken, Bücher gelesen, Geburtstagspartys geplant... Und allem Zeitdruck zum Trotz habe ich für Midi noch ein Geburtstagsshirt genäht. Das musste einfach sein.

So feiern wir Fasching/ Karneval:

Den feiern bei uns nur die Kinder in der KiTa. Und das in diesem Jahr auch sehr unspektakulär mit Kostümen aus dem riesigen Fundus unserer Verkleidekiste. Mini und Midi hatten die Wahl zwischen Prinzessin, Hexe, Wikinger, Pirat, Fee, Löwe, Pinguin, Fliegenpilz, Braut, Hase, Pippi Langstrumpf, Zauberer... Midi hat sich für das Löwenkostüm entschieden, dass Oma einige Wochen vorher mitgebracht hatte, Mini ging als Feuerwehrmann. Und ich habe kein einziges Foto gemacht...



 
Bis Ostern will ich darauf verzichten:

Ich hab lange überlegt. Schokolade? Zucker generell? Wäre schon nicht schlecht, aber das kann ich jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Und da ich in dieser Woche bis nachmittags kaum zum Essen gekommen bin, ist das auch gar nicht mehr so dringend. Was viel überflüssiger ist und deshalb sowieso dringend reduziert werden muss, sind Handyspiele. Also tschüss Quizduell und Bonbonspiel, auf euch kann ich liebend gern verzichten! Über die frei gewordene Zeit freuen sich meine Kinder. Und ich auch: der dritte Band von Cornelia Funkes "Reckless"-Trilogie ist endlich veröffentlicht!

Wie war euer Februar? Habt ihr Lust zu erzählen? Dann verlinkt euch hier:



Und das beschäftigt uns im März:

Der März hat seinen Namen nach dem römischen Gott Mars, dem Gott des Krieges und des Wetters. Und tatsächlich kann man spüren, wie im Monat März der Frühling und der Winter miteinander kämpfen. Es nützt aber nichts. Der Frühling gewinnt immer. 


  • Die Natur erwacht zu neuem Leben und wir sind dabei
  • Unsere Ostertraditionen
  • Die Tage werden länger, die Kleider kürzer

Zitat aus: Das große Familienbuch der Feste und Bräuche

Sonntag, 15. Februar 2015

12 von 12 im Februar

Jaja, ich weiß, ich bin spät dran. Aber unseren 12. Februar haben wir im Urlaub verbracht und da habe ich meinen Computer nicht dabei. Ich hätte auch eher keine Zeit dafür. Deshalb kommen unsere 12 Fotos eben ein paar Tage später.

Wir haben nun schon zum zweiten Mal unsere Winterferien nicht im Schnee, sondern im Center Park Bispinger Heide verbracht. Das ist mit unseren kleinsten Hüpfern so viel stressfreier als durch Schnee und Wind zu pflügen und sowieso nicht Skifahren zu können. Zu meinem persönlichen Leidwesen vermisst die Große nun Orry mehr als das Skifahren. Hoffentlich kann ich sie in ein paar Jahren davon überzeugen, dass wir doch lieber wieder in den Schnee fahren...

Was ich wirklich richtig, richtig schön finde in den Center Parks ist die Architektur. Riesige Fenster und die Häuser umgeben von Wald. Deshalb ist der morgendliche Blick aus dem Fenster, während wir noch gemütlich im Bett liegen, schon einer meiner Tageshöhepunkte.


Midi hat in der Nacht gebrochen (was war ich dankbar, dass hier noch Wechselbettwäsche lag) und mein Mann und ich hatten noch einen kleinen nächtlichen Kind- und Bettreinigungseinsatz. Auch Bruno musste gebadet werden und konnte dann nicht mehr im Kinderbett schlafen. Also haben wir ihm ein provisorisches Bärenbett gebaut. Midi war ziemlich sauer, dass Bruno noch lange zu nass zum Kuscheln war.


Nach ausgiebigem Spielen, Frühstücken und Küche aufräumen, Tanzen zur Orry-Kinderdisco-Begrüßungs-CD und den obligatorischen Kinderstreitereien konnten wir die Kinder dann endlich motivieren, dass Haus zu verlassen. Donnerstag ist Basteltag und die Mädchen durften sich T-Shirts bemalen. Das Streifenhörnchen ist für den Mini und ich habe lange überlegt, welche Streifen denn nun schwarz sind. Wie man sieht, habe ich dann doch daneben gegriffen. Egal, es ist niedlich.


Bevor es zum Baden geht, noch einmal einen schnellen Imbiss. Es ist schon Mittag, alles etwas später als geplant, aber die Kids sind noch ganz fit. Maxi hat hier ihre Liebe zu Flammkuchen entdeckt und ausgelebt.


Baden. Zwei Kinderrutschen machen allen Spaß, die Wellen sind auch kindertauglich. Und vorher muss man natürlich noch ein bisschen rumblödeln.


Nach dem Baden und Plantschen sind die Erwachsenen ziemlich groggy, der Allerkleinste will aber unbedingt noch mit dem neuen Bagger spielen. Der Indoor-Spielplatz ist perfekt und er baggert große Holzberge. Die Mädchen toben über Kletterwände und spielen Ball und Mama und Papa können etwas ausruhen.


Aber Hunger und Kaffeedurst treiben uns weg vom Spielplatz in ein Café. Die Mädchen lassen sich von Orry unterhalten und der Mini ergibt sich dann doch endlich dem Schlaf. Der Bagger ersetzt jedes Kuscheltier.


Die Orryshow, der Kaffee und das Essen ist zuende und der Mini schläft immer noch. Mein Mann geht mit den Mädchen zum Kinderbauernhof, Ziegen und Schafe streicheln und ich genieße die Ruhe und stöbere durch verschiedene Mamiblogs. Der Mit-Nutella-Zähneputzen-Vergleich ist nicht neu, aber immer wieder witzig.


Das Kinderprogramm geht weiter und ein bisschen bin ich froh, dass es in dieser Ausprägung nur heute stattfindet. Aber die Mädchen genießen es so sehr, unterhalten zu werden, dass wir es auch nicht übers Herz bringen würden, sie nicht zur Kinderdisco zu lassen.


Nach der Disco gibt es noch eine süße Gute-Nacht-Geschichte von einem kleinen Stern und anschließend Schlafsand für jedes Kind. Vor allem Midi ist ganz verzaubert von dem Glitzerstaub.


Auf dem Heimweg grüßt das Murmeltier. In den Fußweg sind einige Strahler eingelassen, die die beiden Kleinen wahnsinnig faszinieren. "Was ist das nur?", fragt Midi täglich. "Eine Lampe" ist die tägliche Antwort. "Quatsch!", antwortet meine Tochter. Lampen hängen nämlich oben. "Vielleicht haben die ein goldenes Nashorn eingegraben?" Ich finde es bezaubernd, dass das für sie tatsächlich die näherliegendere Lösung ist.


Am Abend sind alle total platt und lassen sich fix ins Bett bringen. Nur der Jüngste hat ja spät und lange geschlafen. Statt entspannt auf dem Sofa zu liegen und die erste Folge GNTM zu gucken, spiele ich mit ihm sein aktuelles Lieblingsspiel: Knopf-MauMau.


Das war also unser Winterurlaubstag. Ab zu Caro damit! Im März gibt es dann den ersten 12., an dem ich arbeiten war. Ich hoffe, dass ich euch das wieder zeitnah zeigen kann.

Freitag, 6. Februar 2015

Freutag

Dass ich mich heute freue, hängt viel mit dem baldigen Beginn meiner Arbeit zusammen und deshalb hat die Freude auch nicht nur ein lachendes, sondern auch ein weinendes (und eigentlich noch ein drittes, ein nervös zuckendes) Auge. Ich freue mich sehr, dass der Berg Arbeit auf meinem Schreibtisch so gewachsen ist. Darüber kann ich mich auch noch ganz bequem freuen, ich habe nämlich noch zwei Wochen Zeit, diesen Berg zu bewältigen. Und deshalb ist dieser Haufen Bücher, Arbeitshefte und Handreichungen vor allem Anlass, meine kreative Ader in eine andere Richtung sprudeln zu lassen. In meinem Kopf entstehen lauter spannende Unterrichtsstunden. Ich muss nur noch ein bisschen aufräumen. In meinem Kopf.


Aber ich war auch an der Nähmaschine wieder fleißig, schließlich will ich vor der Klasse ja schick aussehen, auch, wenn es nur eine Handvoll Zweitklässler sind, die mich da mustern. Denen muss ich die ausgeleierten Zuhause-Shirts trotzdem nicht zumuten. Und deshalb habe ich mir nicht nur 2 richtig schmucke Shirts aus meinem Standard-Schnitt gezaubert, der mal ein Geburtstagsgeschenk von Anni für mich war, sondern mich auch an zwei andere Schnitte gewagt.


Nach den Desastern, die ich immer wieder mit Toni und Martha von Milchmonster erlebe (nach mittlerweile etwa 7 verhunzten Oberteilen glaube ich ja, dass mir die Unterbrustnaht einfach nicht steht), habe ich mich belehren lassen und die neuen Schnitte erst einmal mit einem simplen, schwarzen Jersey zugeschnitten. Und nun habe ich zwei bezaubernde Probeshirts im Schrank, die mir zuwispern, dass aus diesen Schnitten noch wunderschöne Shirts entstehen können - irgendwann. Denn die Frau Emma und die Mamacita sehen super aus und warten jetzt nur darauf, mit den entsprechenden neuen Stoffen noch einmal genäht zu werden.


Ja, nur ein schludriges Foto von den beiden Hübschen. Ich zeige sie euch später noch ausführlich, jetzt drehen sie aber erst einmal eine gemütliche Runde in der Waschmaschine. Und ich schicke diesen Post zum Freutag und dann freue ich mich aufs Wochenende. Das erste seit zwei Jahren, das diesen Namen wirklich verdient hat.

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