Samstag, 31. Januar 2015

Januarrückblick und Februarausblick

Ich habe keine Pläne fürs neue Jahr, weil...

... ich Angst davor habe, sie zu versieben. Ich würde gern abnehmen, mehr Sport machen, gesünder essen. Mein Körper gibt mir gerade deutlich zu verstehen, dass es höchste Zeit ist. Und tatsächlich gelingt mir vor allem das gesunde Essen immer besser. Das mit dem Sport kriege ich auch noch hin. Ich mache zumindest schon mehr als vor einem Monat. Aber wenn ich das jetzt als Plan formuliere, dann rebelliert mein Kopf und bei jedem Ausrutscher hätte ich Probleme, mich an meine neuen Gewohnheiten (also das, was einmal Gewohnheiten werden sollen) zu halten, weil ich es ja schon versiebt habe. Deshalb also keine Vorsätze.

Trotzdem habe ich schon ein paar Pläne gemacht, denn im Februar werde ich endlich nicht mehr nur Mutter, sondern auch Frau Pappelheim sein und wieder arbeiten. Also, so richtig einer Erwerbstätigkeit nachgehen, außerhäusig. Ich freue mich darauf, aber ich habe auch Respekt vor dem, was dann kommt. Vor dem Jonglieren mit noch mehr Terminen und noch mehr Bedürfnissen. Die Vorfreude überwiegt und ich habe meine Schultasche schon gepackt, die Stifte gespitzt und den Kalender vorgetragen. 

Die Kinder spielen im Garten mit den DUPLO-Tieren Zoo

Nach den Feiertagen tut es mir gut...

weihnachtliche Spuren zu verwischen. Ist das eigentlich ein Mama-Phänomen? Meinen Freundinnen ging es wie mir, der Baum konnte nicht schnell genug aus dem Wohnzimmer verschwinden. Okay, er war dieses Jahr auch wirklich einfach viel zu groß, aber auch in den letzten Jahren war ich erleichtert, wenn dieses Ungetüm vor dem Wohnzimmerfenster lag. KNUT lässt grüßen.

Und als dann die Ferien vorbei waren und der Alltag einkehrte, habe ich tagelang einfach nur die Stille im Haus genossen, Spielzeug an seine alten Plätze geräumt und gelesen. Erst in der dritten Januarwoche wurden die Nähmaschinen wieder aus den Regalen geholt. Und da konnte ich es auch wieder genießen, zu nähen und zu bloggen.

Matsch, Matsch und nochmal Matsch. Immer knapp über 0°C.
  
Ich mag den Winter, weil...

... die Welt still steht. Wie bei einem Dornröschenschlaf. Und der Schnee macht die ganze Welt ganz still. Nur die Schritte, die knirschen im dicken Schnee. Wusstet ihr, dass dieses Knirschen entsteht, weil die Schneekristalle unter dem Druck der Stiefel zerbrechen? Und ist es nicht wahnsinnig faszinierend, dass es Milliarden von zerbrechenden Schneekristallen sein müssen, die dieses laute Geräusch erzeugen?

Die Große hat im Hort einen Spielplatz für die Meerschweinchen gebaut, die wir noch nicht besitzen. Den Mini freut's, und er spielt darin stundenlang mit einer Kuschelratte.
 
Bei Schnee machen wir am liebsten...

Die Antwort der Mädchen wäre eindeutig: Schneemann bauen, Schneeballschlacht, Schneeengel machen, Rodeln gehen. In dieser Reihenfolge. Midi findet Schnee schieben faszinierend, er schippt mit einer bewundernswerten Ausdauer. Für alles andere ist ihm der Schnee zu kalt. Aber auf den zugefrorenen Pfützen zu schlittern und das Eis zu zerschlagen macht allen gemeinsam großen Spaß.

Leider war es in diesem Monat viel zu wenig Schnee, es war eher matschig-graues Wetter. Sogar mit zugefrorenen Pfützen hat dieser Winter gegeizt. 



Wie war euer Wintermonat? Was hat euch zum Jahresanfang beschäftigt? Hier könnt ihr auch andere an eurem persönlichen Januarrückblick teilhaben lassen:








Der Februar war im römischen Kalender der letzte Monat des Jahres. Er hat seinen Namen nach dem großen römischen Fest der Sühne und der Reinigung (lat. februa), das gegen Ende des Monats für die Lebenden und die Toten gefeiert wurde.
Der Monat wurde auch Lichtmessmond, Narrenmond oder Taumond genannt. Hornung hieß er bis zum Ende des Mittelalters, weil die Rehböcke ihr Gehörn und die Hirsche ihre Geweihe abwerfen, damit ihnen neue wachsen können.

Ich verbinde mit dem Februar das Ende des Winters, die Faschingszeit und den Valentinstag. Die Fastenzeit beginnt. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch schon mal die folgenden Punkte für den Februar-Rückblick mitnehmen:


  • Das Winterende macht sich bemerkbar durch...
  • So treiben wir den Winter aus:
  • So haben wir uns in diesem Monat gezeigt, dass wir uns lieben
  • So feiern wir Fasching/ Karneval:
  • Das war mein (dein, unser...) Kostüm:
  • Bis Ostern will ich darauf verzichten:

Zitat aus: Das große Familienbuch der Feste und Bräuche

Freitag, 30. Januar 2015

Mein zwölftel Blick im Januar

Im ganzen letzten Jahr habe ich sie bewundert, die zwölftel-Blick-Fotos, die sich bei Tabea versammeln. Es ist doch eine tolle Idee, von einem Motiv einmal jährlich ein Foto zu machen um zu sehen, wie sich die Landschaft im Jahreslauf verändert. Besonders interessant wird es, wenn man die die Familie Fuchs gleich über mehrere Jahre hinweg beobachten kann, wie sich die Welt verändert.

Deshalb möchte ich euch heute auch einmal einen Blick aus meinem Fenster zeigen. Besonders schön zeigt sich unser Garten heute nicht, es regnet, der Himmel hängt schon seit Tagen voller grauer Wolken und die Sonne haben wir gefühlt schon ewig nicht mehr gesehen. 



Am rechten Bildrand seht ihr, warum wir uns die Pappelheimer nennen. Der kahle Fleck vorn im Bild ist die Stelle, an der im Sommer das Trampolin stand. Und im Hintergrund kann man ziemlich gut sehen, wie bunt selbst kahle Bäume sein können. Ist das nicht spannend? Na gut, ich verspreche, im Frühling und Sommer sieht es hier schöner aus. Wenn der wilde Pflaumenbaum blüht... 

Der Januar neigt sich dem Ende zu. Zeit für einen kurzen Rückblick über den ersten Monat des Jahres. Wenn ihr Lust habt, können wir uns hier an dieser Stelle morgen wieder treffen.

Donnerstag, 15. Januar 2015

RUMS: Ein Kissen für mein Buch

Ziemlich kurzfristig ist hier gestern eine Kindergeburtstagseinladung ins Haus geflattert. Der Wunsch des Geburtstagskindes: ein Buch. Eins für Leseanfänger, mit großen Buchstaben, aber kurzen Texten, das trotzdem spannend ist. Davon habe ich ja nun genug in meinem Arbeitszimmer stehen, Maxi darf sich jetzt daran bedienen und liest ganz begeistert. Aber so ein kleines Heftchen ist ja nun wirklich etwas wenig als Geburtstagsgeschenk. Also musste noch eine Zugabe her.

EMF Durchstarten an der Nähmaschine

Und weil wir hier dank Blogg Dein Buch noch ein Buch haben, das ausgiebig getestet werden will, haben wir die Zugabe auch schnell gefunden. Maxi will für ihren Freund ein Lesekissen nähen. Das passt doch gut. 

Durchstarten an der Nähmaschine EMF

Damit heute nachmittag beim gemeinschaftlichen Nähen aber nix schief geht, habe ich schon einmal vorgearbeitet und ein Probeexemplar geschaffen. Endlich hat auch mal eins meiner Traumstöffchen ein Einsatzgebiet gefunden, wo es mich noch lange, lange begleiten kann. Der Cord macht es robust genug, um auch einmal auf dem Fußboden zu liegen (dank Fußbodenheizung und bodentiefen Fenstern ist der Küchenfußboden der Pappelheimer ein sehr beliebter Platz) und passt farblich wunderbar zu den Luftballons, die meine Fantasie in luftige Höhen tragen. 


EMF Durchstarten an der Nähmaschine

Die Anleitung musste ich ein paar Mal lesen, aber das Kissen ist ziemlich fix genäht. Einem gemütlichen Mutter-Maxi-Nähnachmittag steht also nichts im Weg. Die Stoffe habe ich schon rausgelegt, es wird etwas monsterlicher...

EMF Durchstarten an der Nähmaschine

Mein Kissen und ich, wir legen uns jetzt aber eine Runde auf dem Küchenfußboden. Der EReader steht auf dem Ding auch ganz gut. Vorher schauen wir aber noch schnell beim RUMS vorbei...

Dienstag, 13. Januar 2015

Kartenhalter

In meiner Weihnachtswichtelwerkstatt hatte ich euch schon einen Blick auf die Kartenhalter werfen lassen, die der Weihnachtsmann in diesem Jahr verschenkt hat, an meine Kinder und die von Freunden.

Karten spielen Kinder kleine Hände

Blümchen hat dieses Bild gesehen und gefragt, ob ich diese Dinger nicht noch einmal genauer zeigen könnte, und genau das will ich heute gern tun.

Die Idee zu den Kartenhaltern stammt aus dem Buch "Tolle Geschenke selbst genäht", aus dem ich schon diese kleine Tasche genäht habe. Irgendwann muss ich mal noch die hübsche Tasche vom Titelbild in Angriff nehmen. Als ich im November mit zwei Mädchen einer befreundeten Familie Quartett spielen durfte und die beiden mit den Karten in ihren Händen kämpften, fiel mir diese Anleitung wieder ein und ich bestellte das Material für 4 Kartenhalter. 

Kartenhalter selbst nähen


Kurz gesagt, besteht der Kartenhalter aus drei Teilen, die mit Druckknöpfen so zu einem Dreieck gefaltet werden, dass sie von selbst auf dem Tisch stehen. Der Teil, der zum Kind zeigt, ist gefaltet, so dass drei Einstecklaschen entstehen, in die die Spielkarten gesteckt werden. So können wir jetzt Quartett, Schwarzer Peter und Uno spielen, ohne dass Midi die Hälfte der Karten aus den Händen fällt. 

Könnt ihr das auf den Bildern erkennen? Der blaue Blümchenstoff ist in Falten gelegt, in denen die Karten ihren Platz finden.

 
Sie sehen sehr niedlich und ganz einfach aus, aber das viele Bügeln der Vlieseinlagen, absteppen und versäubern hat ganz schön viel Zeit gekostet. Das ist keine Arbeit für mich ungeduldiges Wesen. ;o) Und man sieht ihnen auch an, dass sie selbst gemacht sind, sie haben alle irgendwo kleine Fehler, sehr zu meinem Leidwesen.

Zum Kartenspielen sind sie aber super, Midi holt ihren Kartenhalter gleich zusammen mit den Karten raus, wenn sie ihr Mia&Me-Quartett spielen will. Bei dem aktuellen Regenwetter kommt mir das sehr entgegen: die Spielepalette erweitert sich enorm, wenn Midi auch Karten spielen kann!

 
Falls eure Kinder auch zu kleine Hände haben und ihr nicht gleich das ganze Buch kaufen wollt, um diesen Kartenhalter zu nähen, hilft euch vielleicht auch die Anleitung von Frau H., die eine Nähstation genäht hat, die ganz ähnlich funktioniert. Und damit möglichst viele Kinder in den Genuss des Zockens kommen können, schicke ich diesen Post noch zum creadienstag, zu Kiddikram und crealopee bevor ich Midi jetzt Pokern beibringe.

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