Dienstag, 2. Dezember 2014

Novemberrückblick

Schon lange, bevor ich Blogs kannte und die Follower-Möglichkeiten, die man bei Blogs hat, gab es einen Blog, den ich eben in regelmäßigen Abständen besuchte. Auf Erziehung-Kreativ wurden im letzten Jahr viele Fragen gepostet, die zum Nachdenken über unsere Familienrituale und den Alltag in unserer Familie anregten. Diese Fragen (und Malaufträge, Erinnerungskarten etc.) werden nun nicht mehr so regelmäßig veröffentlicht, aber in den alten Beiträgen findet man genug Material, um die Gehirnzellen anzuwerfen. 

Mit diesen Fragen im Hinterkopf fällt es mir viel leichter, im Alltag auf Veränderungen, Entwicklungsschritte, aber auch auf Rituale und Gewohnheiten zu achten, die sonst im Chaos des Alltags schnell untergehen. Deshalb kommt der Novemberrückblick in Anlehnung an den Novemberfragebogen von Erziehung-Kreativ:

Die Bastelzeit fängt wieder an 

und nun basteln schon alle fleißig mit. Die Superhelden-Tollabox führte zu stundenlangem Spielvergnügen, die glitzend goldene Klebefolie und die Rettungsdecke, die zum Umhang umfunktioniert wurde, waren einfach unheimlich anregend. Allerdings war es durch das Knistern auch ein ganz schön lautes Vergnügen.


Dieser Spaziergang war besonders:

Die Wege in den Kindergarten habe ich in diesem Monat versucht, kurz zu halten. Zum Roller- und Fahrradfahren ist es langsam zu kalt und so habe ich den Fahrradanhänger aus der Garage geholt. Dafür waren die Wege nach Hause umso länger. Blätter rascheln, galoppieren wie ein Pferd, Steine sammeln... Ihr habt alles mitgenommen. Oft sind wir erst in der Dämmerung zuhause gewesen.


Darüber haben wir viel gelacht:

Midi fängt jetzt an, selbst Geschichten zu erfinden. Wie die von Dornröschen:

"Es war einmal ein tiefes, tiefes Schloss, da lebten eine Königin und ein König. Die wollten ein Kind und kriegten immer keins. Da begab es sich, dass ein Frosch zu der Königin kam und da kriegte sie eins und nannte es Dornröschen.
Dornröschen ging Aschenputtel besuchen, aber da war es nicht schön wegen den Stiefschwestern. Da ging sie wieder nach Hause und gab ihren Eltern einen dicken Schmatz.
Sie heiratete den Prinzen und bekam ein Baby, das schrie immer. Und so ist die Geschichte zu Ende."

Eine Geschichte ist fantasievoller als die andere, dabei diese Märchenwendungen! Man merkt, wir lesen immer noch genug vor, wenn wir es auch nicht jeden Tag schaffen.


Besonderes im November:

Der Besuch der Notaufnahme - das hatten wir lange nicht und ich brauch das auch nicht so schnell wieder. Der Mini war gestürzt und ziemlich unglücklich auf dem Gesicht gelandet. Etliche lockere Zähne und Platzwunden im Mund waren die Folge. zum Glück hat er das ganz gut weg gesteckt.

Oma-Opa-Tag im Kindergarten. Midi hat mit ihrer Gruppe ein kleines Programm aufgeführt, dann gab es einen Laternenumzug und Feuerwerk.

Adventsvorbereitungen. Plätzchen backen: Maxi backt zum ersten Mal mit eigenem Rezeptbuch. Sie hat alles (Rezept lesen inklusive!) außer dem Kneten des Teigs selbst gemacht. Die beiden Kleinen dürfen mit mir Teig ausrollen und ausstechen und ein paar Plätzchen sehen dann sogar wie Weihnachtsplätzchen aus. 
 


Beim Adventsmarkt in der Schule kann Maxi zum ersten Mal vortanzen und ist so glücklich. Die Videoaufnahmen werden ganz stolz in der Familie gezeigt und immer wieder angesehen.


Das haben wir viel und gern gelesen:

Noch ein Kuss - Die Geschichte vom Hundewelpen Kisskiss, der ausprobieren will, wie unterschiedlich sich die Küsse anderer Tiere anfühlen, ist das perfekte Gute-Nacht-Buch.

Der kleine Hase und das Schneeflockengeflüster - Die perfekte Geschichte für eine Familienbett-Familie. Dem kleinen Hasen ist es in der Höhle viel zu eng, wenn dort alle schlafen. Er wird geknufft und gepufft, gedrückt und geknautscht. Als er aber aus der Höhle flüchtet um endlich allein zu sein, merkt er, wie schön warm es bei den anderen Hasen ist und er kehrt zurück und kuschelt sich wieder dazu. Wunderschön!

Alles anders:

Maxi nabelt sich immer mehr ab. Geht ganz selbstverständlich allein zu Schule und nach Hause, will sich aber auch immer öfter nach der Schule mit anderen Kindern verabreden. Mit ihren kleinen Geschwistern kann sie gerade nur wenig anfangen. 

Midi will vermutlich irgendwelche Rekorde im Puzzeln aufstellen, denn auch die großen Puzzles von TipToi müssen mittlerweile herhalten. Am liebsten werden aber immer noch die Puzzle aus dem Mia&Me-Koffer gelegt.


Mini singt und tanzt, spielt Aschenputtel und Hund, mit Auto, Eisenbahn und Schleichtieren und egal, was seine Schwestern sagen oder tun, kommt von ihm ganz sicher: "Mini auch!" Er ist noch hin- und hergerissen zwischen Baby sein und groß sein.

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