Dienstag, 4. November 2014

Gelesen im Oktober


Momo


Klappentext:
Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch - in neuem Gewand
Momo lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hat immer Zeit und ist eine wunderbare Zuhörerin. Eines Tages treten die grauen Herren auf den Plan. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die ihnen noch Einhalt gebieten kann ...


Ein Kinderbuch? Ja und nein. Momo ist eine Geschichte, die Kindern gern vorgelesen wird, aber ich glaube wie bei vielen Kinderbüchern richtet sich auch diese Geschichte an die Erwachsenen. Momo kämpft gegen die grauen Herren, die sich als Verwalter einer Zeitsparkasse vorstellen und dabei doch nur die Zeit der Erwachsenen abzapfen um sich davon zu ernähren. Kennt ihr das nicht auch? Zu wenig Zeit haben wir doch alle, immer sind wir in Eile, immer haben wir zu tun. Momos Einsamkeit erinnert daran, was unsere eilige Zeit mit unseren Kindern macht und mahnt uns, der Hektik des Alltags zugunsten unserer Kinder hin und wieder zu entfliehen.



Familiensafari


Klappentext:
Familien sind das Abbild der großen Welt in klein: jeder gegen jeden, es gibt Geheimnisse und natürlich den Wunsch nach Harmonie, doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
Die Mitglieder der Familie heißen in diesem Roman Jutta, Alexander, Anna und Lars. Anna will unbedingt ins Fernsehen, obwohl sie nicht aussieht wie ein Topmodel, aber sie will ja auch nur moderieren. Ihr Bruder Lars ist Überflieger und Sport-Ass, nur ist er leider megaschüchtern. Alexander, der Vater, ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er steckt im Jugendwahn, seine Frau Jutta dagegen ist bewusst konservativ, besser gesagt spießig. Dies ist eine Reaktion auf Rose, ihre Hippie-Mutter, die Jutta nicht einmal gesagt hat, wer überhaupt ihr Vater ist.
Auslöser für ihre turbulente Reise ist, dass Jutta in einen Banküberfall gerät. Dabei hätte sie getötet werden können. Das macht ihr klar, dass sie endlich etwas wagen sollte, und deshalb stürzt sie sich in ein Abenteuer: Eine unvergessliche Familiensafari beginnt.


Ich hatte das große Glück, bei einer Verlosung der tollabox ein Exemplar des Buches zu gewinnen. Die Geschichte von Rike Drust ist so komisch, dass ich immer wieder laut lachend meinem Mann einige Sätze vorlesen musste. Gleich auf Seite eins:
Hach, habe ich mich oft wieder erkannt. Natürlich ist die Geschichte stark überzeichnet, aber genau das macht sie so unsagbar witzig. Am Ende der Reise ist eine Familie zusamengewachsen und ihre Mitglieder sind geheilt. Wir sollten alle einmal so verreisen...

Sternenküsse

 

Klappentext:
Glanz und Glamour? Das ist so gar nichts für Sophie May. Da verbringt sie ihre Zeit lieber mit Lesen - oder sie backt die nächste raffinierte Cupcake-Kreation für das Teestübchen im beschaulichen Rosefont Hill. Bis eines Tages Billy Sinclair ins Teestübchen kommt: Er ist der Shooting Star am britischen Schauspielerhimmel und nebenbei ein echter Traummann. Für Billy und Sophie ist es Liebe auf den ersten Blick, das Happy End scheint unausweichlich. Doch weder Paparazzi noch Billys intrigante Ex lassen lange auf sich warten ...

Das Buch wurde mir von einer lieben Freundin empfohlen. Einmal angefangen, konnte ich nur schwer wieder aufhören zu lesen und habe dann einige Tage ein kleines Schlafdefizit mit mir rumgeschleppt... ;-) Die Geschichte von einem unscheinbaren, traum- und ziellosen Mädchen, das sich zufällig in einen Filmstar verliebt, ist ziemlich alt. Doch durch die Nebenstränge (frühe Traumatisierung des Mädchens, schwere Erkrankung der besten Freundin) gewinnt die Geschichte an Fahrt und schließlich Sophie May auch an Farbe.


Die Bücher stelle ich mal in Mamimades Bloggerbibliothek.

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