Mittwoch, 25. Juni 2014

Vinny - der Kampf mit dem V-Ausschnitt

Als Frau LunaJu ihr Shirt Vinny vorstellte, brauchte ich wirklich, wirklich keinen Schnitt für ein Shirt mehr. Ich meine, die Kinder waren völlig zufrieden mit den Zoes und Regenbogenbodyshirts, dazu kommen noch ein paar hübsche Schnitte aus verschiedenen ottobre-Zeitschriften, mehr braucht man doch wirklich nicht, oder?

Ja, und dann kam Vinny. Total anders als die anderen: locker, sportlich und zeitlich so passend zur Fußball-WM. Ich habe noch eine Nacht mit mir gekämpft, aber dann habe ich den Schnitt gekauft und auch direkt ausgedruckt und ausgeschnitten - drei Mal!

Aber dann war dies und das und und so blieb der Schnitt dann doch liegen. Aber heute habe ich es nicht mehr ausgehalten.



Okay, wahrscheinlich war es nicht so schlau von mir, gleich beim ersten Versuch einen Lieblingsstoff zu nehmen. Vor allem, wenn es der allerletzte Rest ist. Aber ich hätte es echt nicht für möglich gehalten, dass der V-Ausschnitt so kniffelig für mich sein würde. Ich habe mich aber auch blöd angestellt.





Das ist der erste Versuch. Anleitung gelesen, nicht verstanden. Noch einmal gelesen. Okay, vielleicht geht es einfacher, wenn ich nähe und dabei Schritt für Schritt vorgehe. Mit der Overlock könnte es schwierig werden, also erst mal mit der normalen Nähmaschine. Da saß der handmade-Zettel auch noch richtig. Der Stoffstreifen war reichlich kurz, aber es ging, also los. Anstecken, nähen bis kurz vor dem Ende. Und nun ein V aus dem Shirtstoff machen. Ein V. Aber wo? Und wie groß? Und wie soll ich dann weiter nähen, ich nähe doch dann in das Shirt rein?

Okay, so komme ich nicht weiter. Zum Glück findet man ja im Internet auch einige Video-Tutorials, also los. Schnabelina hilft zum Beispiel weiter. Die habe ich mir 2 Mal angeguckt. Beim 2. Mal mit Pause drücken, nachmachen, laufen lassen, Pause drücken, nachmachen. Und dann ging die Lampe in meinem Kopf an und ich hatte das System verstanden. Leider hat das dem ersten Shirt nicht mehr geholfen, das hatte schon zu viele Versuche hinter sich...


Aber das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Also fix noch einmal zugeschnitten, genäht...


So weit, so gut... Und jetzt also noch mal von vorn:





Anstecken, Bruchlinie markieren, nähen, nähen, nähen... Und kurz vor dem Ende ein V bilden. Soll ich euch sagen, wie einfach das geht? Man muss einfach nur die Markierung so weit drehen, dass sie mit dem Ausschnitt auf der anderen Seite abschließt. Da bildet sich das V von ganz allein und man näht auch nicht mehr ins Shirt. Gleichzeitig habe ich mich mal an der Version mit den Einfassstreifen nach der Anleitung von Hamburger Liebe versucht.




Ich finde es noch schöner als das erste. Und irgendwie kann das doch auch als Fußball-Shirt durchgehen. Nur, dass die Elefanten eben mit vielen kleinen Bällen spielen...

So, und nach kurzem Suchen kann dieser Post wieder zu Kiddikram, Made4Boys, zur Elefantenliebe, zur Fußballlinkparty für Söhne und Kerle und zum Fußballfieber von Frau Locke.

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