Mittwoch, 31. Dezember 2014

Monatsrückblicke

Die monatlichen Rückblicke auf unser Leben sind meine persönlichen Lieblingsposts. Ich finde es nicht immer einfach, Fotos zu finden, die unser Familienleben, aber möglichst wenig von den Kindern zeigen, aber mich selbst noch einmal auf einige Highlights des Monats zu besinnen oder auch zwischendurch schon einmal innezuhalten und etwas aufzuschreiben finde ich schön und wichtig. Sonst rutscht es mir im Alltag doch nur durch die Finger und ich kann mich später nicht mehr daran erinnern.

Deshalb, und weil ich ja dank des Feedback-Mittwochs jetzt auch Übung darin habe, möchte ich in diesem Jahr auch für euch die Möglichkeit von Monatsrückblicken bieten. Dafür werde ich zu Beginn eines Monats ein Thema und mögliche Beobachtungsschwerpunkte geben und am letzten Tag eines Monats ein LinkUp freischalten, in dem ihr euren Monat zeigen könnt.

Habt ihr Lust?

Thema des Monats Januar ist, wie sollte es anders sein, der Winter. Hier bieten sich folgende Satzanfänge an:

  • Ich mag den Schnee (Winter) (nicht), weil...
  • Wenn es schneit,  mache ich am liebsten...
  • Nach den Feiertagen tut es mir gut...
  • Ich habe (keine) Pläne fürs neue Jahr, weil...
Natürlich steht es jedem frei, Sätze weg zu lassen, umzuformulieren, zu erweitern und neue dazu zu schreiben. Und nun wünsche ich euch, dass ihr Zeit und Muße habt, auch im Januar inne zu halten und euch zu besinnen und ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ende Januar einige von euch hier wieder sehe.

Bis dahin kommt gut ins neue Jahr!
Alles Liebe,
Steffi

Dezemberrückblick

Wenn es schneit, genießen wir...

die vielen neuen Spielmöglichkeiten, die der Schnee so bietet. Dabei hat jeder so seine eigenen Vorlieben. Während Maxi am liebsten den ganzen Tag Schneeballschlacht machen würde, will Midi lieber den ganzen Tag Schlitten fahren. Mini findet den kleinen Schneeschieber super und schippt damit den Schnee bevorzugt dort hin, wo die Großen ihn gerade weg geschoben haben. Der obligatorische Schneemann wurde natürlich auch gebaut.


Spannend zu beobachten ist, wie hungrig und müde das Toben im Schnee macht. Es empfiehlt sich, die Kinder schon beim Reinkommen mit einem Becher warme Milch zu begrüßen, der die Zeit bis zum richtigen Essen überbrückt. Dass das eine organisatorische Meisterleistung ist, wenn man selbst mit draußen war und neben sich selbst auch noch zwei von drei Kindern ausziehen muss, muss ich Eltern wohl nicht erzählen...

So machen wir es uns gerne im Warmen gemütlich:

Da die Spielzeit draußen durch die kurzen Nachmittage stark eingeschränkt ist, entdecken wir wieder viele Spiele für drin. Bei den Mädchen wird wieder viel gemalt, die beiden Kleinen haben die Steckperlen für sich entdeckt. Es wird viel vorgelesen und die Barbies werden neu frisiert.
Nach Weihnachten sind natürlich erst einmal die neuen Spiele interessant: die Brio-Bahn, der Playmobil-Bauernhof. Mit Midi spiele ich viel Quartett und Schwarzer Peter, Maxi steht total auf Ligretto und Quixx


Und ja, in der Weihnachtszeit wird hier ferngesehen. Ich glaube, wir haben das Defizit (wenn man das so nennen kann) aus dem Sommer wieder aufgeholt. In zwei Wochen... Besonders beliebt waren Der kleine Rabe Socke, Für Hund und Katz ist auch noch Platz, Märchenfilme und, immer wieder und am liebsten in Dauerschleife, Mia&Me.

Die meisten Tage verbringen wir...

Viel Zeit haben wir außer Haus verbracht, um die verschiedenen Adventsmärkte zu besuchen. Maxi hatte ihren ersten Tanzauftritt, dann war die Adventsfeier der KiTa mit Weihnachtstheater, die Weihnachtsfeier der Schule mit der Uraufführung des Weihnachtsmusicals (Maxi war ein Rentier, und zwar ein sehr fleißiges), der Nachmittag der Musikschule mit Singen, Glockenspiel und Melodika-Aufführung. Wir waren auf dem Adventsmarkt des Heimatvereins und haben uns "Hänsel und Gretel" im Opernhaus angeguckt. Jeden Samstag musste Maxi zu den Proben fürs Krippenspiel ins Nachbardorf, wo die Kleinen so lange im Pfarrgarten spielten. 

Dass Weihnachten kommt, erkennt man bei uns zuhause daran,  

dass wir das Tischzelt aufbauen, etliche Adventskalender in den Räumen verteilt sind, Kerzen zum Frühstück angezündet werden. An den Wohnzimmerfenstern hängen Lichterketten und der rote Herrnhuther Stern, der vorher so fummelig zusammen gesetzt werden muss. Den ganzen Tag dudeln Weihnachtslieder und wir singen gern mit. Die Weihnachtsbücher wurden vom Dachboden geholt und werden jeden Tag gelesen und genossen. Und natürlich werden viele, viele Bleche Plätzchen gebacken und die Kinder helfen begeistert mit. Maxi hat zum ersten Mal und mit Hilfe von Lieselotte köstliche Vanillekipferl selbst gebacken.

Geschenke, die euch gefreut haben:


Die Brio-Bahn mit batteriebetriebenen Lokomotiven und einem LKW, der Playmobil-Bauernhof, Kleider, Schlafzeug und Shirt (danke, meine Lieben!), ein Tanzspiel für die wii, das die ganze Familie sehr bewegt hat ;o), eine Hörspiel-CD. 

Blogg Dein Buch: Die Muskeltiere

Auch in der Weihnachtszeit reißen die Nachrichten über Pegida nicht ab. Da finden sich tatsächlich, trotz aller Mahnungen, immer wieder ausreichend Menschen, die sich zusammenfinden um gegen Fremde in Deutschland zu demonstrieren. Sie wollen die deutsche Kultur vor den Einflüssen der Einwanderer schützen und deutsche Steuergelder.


Und genau in dieser Zeit schickten BloggDeinBuch und der cbj uns ein Buch ins Haus, in dessen Mittelpunkt es darum geht, Hilfsbedürftigen zu helfen, Fremden, die wir nicht kennen, die aber viel ärmer sind als wir, ein Zuhause und Essen zu geben. Das zeigt, was uns diese Fremden zurück geben können und wie aus sich völlig Fremden Freunde fürs Leben werden.

"Die Muskeltiere" handelt vom Mäuserich Picandou Camenbert Saint-Albray, der im Keller eines Hamburger Delikatessenladens lebt. Leider ist der Besitzer des Ladens verstorben und hat seiner Frau hauptsächlich einen großen Schuldenberg hinterlassen, so dass der Laden wohl bald geschlossen werden muss und Picandou sein Zuhause verlieren wird.


In dieser Situation, seine eigene baldige Heimatlosigkeit vor Augen, trifft er Gruyère. Gruyère ist eine Ratte, die ihr Gedächtnis verloren hat und sich für eine Maus hält. Sie kennt weder ihren richtigen Namen noch ihr Zuhause. Und da es regnet, Gruyère ausgehungert und schwach und in seiner Schwäche den Hafenratten hilflos ausgeliefert ist, nimmt Picandou ihn mit nach Hause. Nur für eine Nacht! Zufällig hat in dieser Nacht auch Mäuserich Ernie den Weg in Picandous Laden gefunden und auch er darf bleiben.


Am nächsten Morgen beschließt Ernie, der sich von nun an Pomme De Terre nennen lässt, Gruyère bei der Suche nach seinem Zuhause zu helfen. Picandou hat eigentlich eigene Sorgen und will sich den beiden gar nicht anschließen, kann sich aber nicht entziehen. Bei ihren Abenteuern im Hamburger Hafenviertel kämpfen sie mit den Hafenratten, befreien den gelangweilten Hamster Bertram von Backenbart aus seinem Käfig (er ist es dann auch, der ihnen von den Muskeltieren erzählt und sie mit Schwertern ausstattet) und treten großen Gefahren entgegen. Am Ende haben sich nicht nur vier Freunde fürs Leben gefunden, sie haben sich auch mit ihren Feinden verbündet und zusammen ein Verbrechen bekämpft und den Laden gerettet.


Ach, wie gern hätte ich dieses Buch meinen Kindern vorgelesen! Von Pegida ahnen sie zum Glück noch nichts, aber das Thema Freundschaft und einander helfen ist ja auch im Kinderalltag ein Dauerbrenner. Leider haben meine drei noch nicht das nötige Sitzfleisch, um die zwanzig etwa 10 Seiten langen Kapitel durchzuhalten. Das muss also noch warten. Da die Aufmachung aber sehr, sehr ansprechend ist, habe ich keine Zweifel, dass dieses Buch noch mehrfach aus dem Regal geräumt werden wird, bis meine drei das nötige Durchhaltevermögen für 200 Seiten Lesevergnügen haben.

Ich selbst habe mich beim Lesen sehr amüsiert. Das Buch ist kurzweilig, streckenweise sehr, sehr spannend, aber auch immer wieder witzig. Probleme der aktuellen Lebenswelt werden angestoßen, aber schnell und unkompliziert mit Witz, Freundlichkeit und Freunden gelöst.Besondere Erwähnung verdienen die wundervollen Illustrationen der Autorin, die das Buch noch lebendiger machen. 

Von mir eine absolute Kauf- und Leseempfehlung für alle, die sich der Länge des Buches gewachsen fühlen.

Noch mehr Meinungen zum Buch könnt ihr hier und hier lesen.

Freitag, 26. Dezember 2014

Advents- und Weihnachtspost

Die Weihnachtsfeiertage haben unser Familienleben ganz schön durcheinander gewirbelt. Besuch hier, Besuch da, spät aufstehen, noch später einschlafen... Heute waren die Kinder wirklich durch und deshalb so zeitig im Bett, dass ich doch tatsächlich die Zeit finde, euch noch meine Advents- und Weihnachtsschätze zu zeigen und Danke zu sagen.

Zuerst Frau Nahtlust. Deren tolle Bastel- und Nähideen aus meinem Kalender sind ja leider letzte Woche schon dem Vorweihnachtsstress zum Opfer gefallen, und dabei waren sie so wundervoll! Was nicht schon längst in Benutzung und im Haus verstreut ist, könnt ihr hier sehen:


In den letzten Päckchen waren noch: eine Geschenkschachtel und Papier und Anleitung zum Nachfalten (ist direkt weiter zu den KiTa-Erzieherinnen gewandert), Material und Anleitung für eine Clipbörse, eine Papierrolle und Anleitung zum Basteln eines Sterns, ein selbst gebundenes Büchlein, Filzblumen, kleine Papiervögel als Platzkärtchen, weihnachtliches Teelicht mit Washitape, ein Weihnachtsmemory, eine wundervolle Weihnachtsgeschichte über das Schenken und die Liebe, eine Tasche und, als Zugabe am 25. und zur Erholung, ein Badezusatz.


Die Tasche ist mein "Weihnachtsgeschenk" und sie ist genial: zusammengeklappt winzig klein und passt in jede kleine Lücke, aufgestellt passt erstaunlich viel hinein, nicht zuletzt dank der beiden Außentaschen. Genial, oder? Susanne hat mir geschrieben, von wem die Anleitung ist, leider habe ich den Zettel verbummelt, aber ich reiche das gern nach.


Liebe Susanne, ich werde deine kreative Begleitung durch die Adventszeit vermissen. Deine Ideen waren zauberhaft und die ausgewählten Stoffe wunderschön. Zum Glück sind hier noch viele Projekte liegen geblieben, so dass ich noch eine Weile von diesem Kalender zehren kann. Vielen, vielen Dank dafür!

Und dann habe ich Anfang Dezember bei einem vorweihnachtlichen Gewinnspiel von Elina Einhorn mitgemacht. Leider, aber zum Glück für alle Beteiligten, waren so wenige im Lostopf, dass der Gewinn auf alle Teilnehmer aufgeteilt wurde. Das Paket durften wir am heiligen Vormittag öffnen und dann schallten meine Freudenrufe minutenlang durchs Haus. Bei jedem Stück, das ich aus dem Päckchen zog, war der Jubel etwas lauter. 


Ich wurde aber auch wirklich reich beschenkt. Elina war so lieb, meine Lieblingsstoffe ins Päckchen zu packen, sind die nicht bezaubernd? Und dazu gab es so viele tolle Kleinigkeiten: passende Webbänder, tolle bunte Knöpfe, ein weihnachtliches Verwöhnpäckchen, selbst gesiedete Seife und der Knaller: drei Stickereien. Die Kinder werden so begeistert sein!


Liebe Frau Einhorn, du hast damit nicht nur mir, sondern auch meinen Kindern eine tolle Freude bereitet! Vielen, vielen Dank dafür. (Ich stehe übrigens ganz besonders auf die süße Sternchenklammer. Wo kriegt man denn so was?)
 
Sind das nicht tolle Schätze? Und weil ich das Glück habe, ausgerechnet an einem Freitag Freutag unerwartet Zeit zum Bloggen zu haben, freue ich mich dort gleich mit.

Euch wünsche ich noch schöne Tage. Kommt gut ins neue Jahr!
Alles Liebe,
Steffi

Freitag, 19. Dezember 2014

Weihnachtswichtelwerkstatt Teil 2

Heute ist wieder Freutag und ich freue mich wirklich, dass ich es endlich wieder an den Computer schaffe und aus der Weihnachtswichtelwerkstatt mitteilen kann: geschafft. Die Weihnachtsferien können kommen, die Kinder zuhause bleiben, ich habe alle Geschenke fertig. 

Jersey Sakura Lillestoff


Meine Mutti bekommt - neben ein paar Kleinigkeiten - eine Toni. Die war ursprünglich für mich gedacht, aber die Milchmonster-Schnitte und ich, wir stehen ja leider auf Kriegsfuß und diese Toni ist nun Teil Nummer 4, das mir nicht passt und das statt dessen meine Mutti erbt. Ihr stehen die Sachen nämlich vorzüglich.



Und damit ihr nicht denkt, ich kann keine Geschenke einpacken: doch, kann ich auch. Ich mag nur gern Abwechslung. Das Buch für meinen Papa ist ganz klassisch eingepackt, Frau Nahtlust erkennt sicher sofort den hübschen Geschenkanhänger. Zum Buch gehört natürlich ein Leseknochen, ist klar, oder?



Die nächsten vier Weihnachtsgeschenke sind mir eingefallen, als ich mit zwei kleinen Freundinnen der Familie Quartett spielen durfte. Das ist für so kleine Kinderhände wirklich anstrengend, deshalb gibt es vier Kartenhalter, damit richtig gezockt werden kann. Zwei bleiben in unserer Familie. Daran habe ich echt lange gesessen und gefummelt und so richtig glücklich bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber sie erfüllen am Ende ihren Zweck und hübsch finde ich sie auch. Die Anleitung für die Kartenhalter ist aus dem Buch "Tolle Geschenke selbst genäht", das mir Anni letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat.



Und zu guter Letzt ist heute noch eine Rosita (nach einem ebook von bienvenido colorido) fertig geworden für meine Große. Beim Nähen musste ich schmunzeln, weil ich doch erst kürzlich gemeckert habe über die ungesäumten Abschlüsse, aber für dieses Shirt fand ich sie einfach zu passend und deshalb durften sie dann auch so bleiben. 



Wieder gefakete Doppelärmel, das passt einfach super zu dem sportlichen Schnitt, aber diesmal ohne Kapuze. Dafür Sternenapplikationen, das war das einzige, was mir zu diesem schreienden Stoff, den Maxi sich von Oma gewünscht hatte, einfiel. So gefällt er mir jetzt auch besser, als ich gedacht hatte.

Ich weiß noch nicht, ob ich es in den nächsten Wochen wieder auf den Blog schaffe. Vorsorglich wünsche ich euch deshalb schon einmal ein wunderschönes Weihnachtsfest! Genießt die ruhigen und die lauteren Stunden, habt viel Freude mit euren Lieben und kommt gut ins neue Jahr. 

Seid ganz lieb gegrüßt,
eure Steffi

Montag, 15. Dezember 2014

Mein Adventskalender Woche 2

Frau Nahtlust hat sich letzte Woche schon entschuldigt, dass sie das Wort "Kreativkalender" wohl zu wörtlich genommen hat. Dabei ist das überhaupt nicht nötig, denn der Kalender ist supertoll, nur die Tage, die haben leider gerade viel z wenige Stunden. Denn auch in dieser Woche war fast jeden Tag etwas zum selber machen bzw. selbst gemachtes in den kleinen und großen Päckchen.


Die Sternenlaterne hatte ich euch ja schon gezeigt, außerdem gab es eine ganz niedliche Sternenkette, die es leider nicht aufs Foto geschafft hat, weil sie den Tischschmuck ziert (und der Tisch ist gerade nicht fotografierbar. Das soll sich aber nachher auch noch ändern...). Und dann waren da noch: Papier und Schablone, um kleine Engelsflügel auszuschneiden, die man dann an Besteck oder an Raffaelo oder so machen kann. Minikarabiner (immer schon kaufen wollen, dann nie daran gedacht... Danke, die brauche ich wirklich immer), Geschenkanhänger, Material für einen kleinen Plüschelefanten, Serviettenringe mit Sternen und Material und Schnitt für Topfhandschuhe, die ich lieber vorgestern als heute nähen würde, sie tun auch wirklich Not, aber die Wichtelwerkstatt ruft... Nach Weihnachten dann.

Wie immer danke ich Appelkatha für die tolle Idee und Frau Nahtlust für den fantastischen Kalender. Und nächste Woche zeige ich euch wieder mehr.

Freitag, 12. Dezember 2014

12 von 12 im Dezember

Caro sammelt heute wieder 12 Bilder des Tages, und ich hatte ja versprochen, dass ich heute einmal die zweite Hälfte zeige. Die Bilder sind trotzdem nicht alltäglich, denn heute wurde im Hause Pappelheim Geburtstag gefeiert und die ganze Familie war zu Besuch. 

Nach dem Mittagessen genehmige ich mir erst einmal ein kleines Häppchen aus dem wunderhübschen Körbchen, das Maxi mir geschenkt hat. Sie hat es genäht, als sie ihren Nähmaschinenführerschein gemacht hat. Ich bewundere sowohl mein Kind als auch die Kursleiterin, dass die beiden das so toll hinbekommen haben.


Dann werden die letzten Stiche an den Leseknochen für meine Eltern gemacht. Sieht doch schon gut aus. Zumindest an die Geschenke für meinen Papa kann ich ein Häkchen machen.


Jetzt die Kinder aus der KiTa holen. Mini will unbedingt noch Verstecke spielen, dabei müssen wir noch einen Umweg beim Fleischer vorbei machen und Würstchen fürs Abendbrot holen.


Endlich zuhause. Zum Kaffee gibt es heute Waffeln. 


Aber lange können die Kinder nicht am Tisch sitzen. Oma und Opa müssen jetzt mit ins Kinderzimmer und für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgen.

Ein tolla Superkind

Mini sorgt für Musik

Die Mädchen raufen mit Oma
Währenddessen lasse ich mich von Maxi beim Schiffe versenken besiegen (dabei sah es am Anfang wirklich gut für mich aus!) und schaffe es, den Zauberwürfel bereits nach 2 Minuten unrettbar zu vermixen.



Zum Abendbrot hat der Mini heute keine Lust, er hat gerade eine neue Aufbewahrungsmöglichkeit für die Pferde gefunden: aufgehängt an der Spielküche.


Nach dem Essen dürfen die beiden Kleinen noch mit Oma und Opa Bücher angucken. Dann ist es Zeit fürs Bett. Bis Midi schläft, fange ich schon mal an zu lesen. Geas Posts mit den tollen Schleswig-Bildern haben mich schließlich überzeugt. Und die Tatsache, dass auf dem neuen tolino noch keine Bücher sind.



Das waren meine 12 Bilder des Tages im Dezember. Jetzt noch kurz die Füße hoch und das Chaos ignorieren. Meine Fußpilzstrümpfe waren heute in meinem Adventskalender von Anni. Sind sie nicht zuckersüß?



Und wie war euer Tag so?

Donnerstag, 11. Dezember 2014

RUMS: Ein kuscheliger Loop

Gestern früh, nachdem ich meine schöne Sternlaterne gezeigt hatte, war ich noch überzeugt, dass es heute nichts zum RUMSen geben würde. Es war einfach nichts da im Hause Pappelheim, das ich in der letzten Zeit für mich gemacht hatte. Klar, in der Vorweihnachtszeit macht man gleich dreimal mehr für andere, wie soll da noch Zeit sein, sich selbst zu benähen? Wobei - während ich das hier schreibe gibt es beim RUMS schon 167 Beiträge...


Und jetzt kommt meiner auch noch dazu, denn gegen Mittag kam ein Paket mit Wolle. Ich kann ja manchmal ganz schrecklich spontan sein und habe deshalb, sofort nachdem ich diesen Beitrag zum Armstricken bei Sandras-Design gesehen habe, Wolle bestellt. Das Video hatte ich mir auch schon letzte Woche angeguckt und das System verstanden (das ist nämlich wirklich, wirklich einfach!).


Und deshalb dauerte es vom Klingeln des Paketboten bis zum fertigen Loop tatsächlich nur 30 Minuten. Eigentlich wollte ich es ja nur mal schnell ausprobieren, deshalb nur mit einem Garn und auch nur ein paar Maschen, aber am Ende ist er so kuschelig und warm, dass ich ihn gar nicht dicker brauche.


Seht selbst. Noch kuschliger wäre mir zu viel. Aber so war er perfekt und könnte gleich nach draußen in die Kälte getragen werden. Und weil ich damit viel Wolle gespart habe, kann der Rest in die Weihnachtsgeschenkproduktion übergehen. Besonders praktisch: die Loops stricke ich abends, wenn ich bei Midi am Bett sitze und warte, dass sie einschläft. Und schwups, ging die Zeit gestern abend ganz fix vorbei.

Und falls ihr jetzt auch so ein paar schnelle Weihnachtsgeschenke braucht: das ist die Wolle, die ich verwendet habe. Für meinen Loop habe ich genau ein Knäuel gebraucht.



Mittwoch, 10. Dezember 2014

Mittwochs mag ich: Sternenglanz und Kerzenschein

Mein Adventskalender scheint ja unter dem Motto zu stehen: Frau Pappelheim bastelt. Jeden Tag ein neues Projekt und jedes immer noch ein bisschen toller als das letzte und am liebsten würde ich alles andere stehen und liegen lassen und nur noch Adventskalenderbasteln.


Die Sternenlaterne hat mir ein bisschen Angst gemacht, ich bin nicht der große Bastler, aber zum Glück habe ich mir erst neulich einen neuen Cutter gekauft (eigentlich für solche Sachen wie Paketklebeband, aber die neuen Nutzungsmöglichkeiten gefallen mir von mal zu mal besser). Und es ging doch viel schneller und einfacher als ich dachte.


Und sieht sie nicht wundervoll aus, meine neue Laterne? Sie steht dort in guter Gesellschaft auf dem Regal, das immer Jahreszeitentisch werden will und es nie schafft, weil es immer mit anderem Kram voll gestellt ist. Aber seit zwei Wochen ist es tatsächlich eine Adventsdeko-Spielelandschaft. Vielleicht schaffe ich es ja nach Weihnachten, daraus eine Winterlandschaft zu basteln...

Das mag ich am Mittwoch. Und an allen anderen Tagen der Woche auch.

Aber Mittwochs darf man auch mäkeln und das will ich hier mal kurz (und wirklich nur kurz) tun. Ich neige zu Spontankäufen, und obwohl meine armen Kinder auch in diesem Jahr vermutlich mit Weihnachtsgeschenken überhäuft werden, konnte ich nicht widerstehen, als ich im tollaboxBlog von den LaLalla-Puppen las. 


LaLalla bietet an, dass man seine Puppen so konfigurieren kann, wie man will. Augenfarbe, Haarfarbe, Haarlänge, Frisur, Kleider - alles kann man selbst zusammen stellen und somit ein MiniMe erschaffen. Zu den Puppenkleidchen gibt es dann passend auch noch Kleider für das beschenkte Kind.


Und so süß ich die Puppen finde: über die Klamotten habe ich mich doch ganz schön geärgert. Das Shirt für Maxi sieht schnell hingepfuscht aus, wenigstens die Säume hätten es schon vertragen, wenn man sie wirklich gesäumt hätte. Ja, vermutlich soll das so sein, aber für mich sieht das schlampig aus und so war das im Shop nicht zu erkennen.



Trotz allem sind die Püppchen allerliebst und die Mädchen werden sich bestimmt riesig darüber freuen. Ein bisschen schade ist, dass ich keinen Puppenjungen konfigurieren konnte. Denn auch der Mini hätte sich bestimmt über ein Mini-MiniMe gefreut.

Ich verschwinde jetzt wieder in der Bastelstube, 
euch wünsche ich noch eine schöne Woche.
Steffi

Dienstag, 9. Dezember 2014

WWW: WeihnachtsWichtelWerkstatt

Na, seid ihr auch alle fleißig am Werkeln für Weihnachten? Meine Geschenkeliste wird so langsam kürzer, aber ein bisschen habe ich Angst, dass mir die Zeit weg läuft. 

Für Mini so eine Auto-Spieldecke mit Garage als Mitnehmding, das habe ich bestimmt schon 100 Mal gepinnt und gestern endlich genäht. Sogar gequiltet (klar, wenn man Zeitdruck hat und einem die Arbeit über den Kopf wächst, probiert man so einen Quatsch aus!) und jetzt müssen "nur noch" die drölfzig Fäden vernäht werden.

Spieldecke zum Mitnehmen mit Garagen/ Ställen, Stoffe von dawanda

Für Midi eine Schlafkombi aus dem Sterntalerstoff (dafür habe ich endlich den Leggingsschnitt Jalka von Sophie Kääriäinen ausprobiert)  und ein Kleid aus dem Fly with me-Stoff vom Königreich der Stoffe. Wenn die Sache mit dem Vliesofix nicht wäre, könnte ich ein Häkchen machen. Aber es ist ja auf dem Weg...


Jersey Fly with me Eigenproduktion Königreich der Stoffe
Drehkleid nach Schnablina, Stoff: Eigenproduktion "Fly with me" KdS, Ringeljersey Lillestoff
Für Maxi zwei Rositas, da habe ich noch keinen Handschlag gemacht.

Schlafkombi Raglanshirt Zoe (Farbenmix), Leggings Jalka, alles Lillestoffe
Für meine Eltern zwei Leseknochen, da liegt der Stoff schon hier, aber die gehen ja wirklich fix, wenn sie erst einmal zugeschnitten sind.

Und für zwei befreundete Mädchen Spielkartenhalter. Davor fürchte ich mich noch, vor allem, seit ich das Vlies gesehen habe, das dafür notwendig ist. Aber ich hab's versprochen. Und für Mini und Midi hätte ich auch gern welche, da macht Quartett irgendwie mehr Spaß...

Also, wenn ich mich ran halte, ist das alles noch zu schaffen. Plus sogar ein paar Strümpfe für Freundinnen und Mama. Und die Toni, die ich eigentlich für mich genäht habe, die meiner Mama aber viel besser steht und "nur noch" gesäumt werden muss. 

Und wie sieht es in eurer Weihnachtswichtelwerkstatt aus?

Sonntag, 7. Dezember 2014

Mein Adventskalender Tag 1 bis 7

Heute ist Sonntag und damit Zeit, von den vergangenen sieben Tagen meines Adventskalenders zu erzählen. Ich habe ja in den Posts der letzten Woche schon einige Male erzählt, wie begeistert ich bin. Jeden Tag wartete eine andere liebevolle Kleinigkeit auf mich.


Zusammengestellt hat den Kalender Frau Nahtlust, und sie hat sich dabei wirklich richtig viel Mühe gegeben, Zeit genommen und Gedanken gemacht. Das ist so unglaublich hübsch! Allen Basteleien, die sie mir in den letzten Tagen vorgestellt hat, lag entweder ein Beispielfoto bei von ihren eigenen Werken oder sogar direkt ein Probeexemplar. Sie hat also alles für mich getestet.

Was nun drin war, wollt ihr endlich wissen? Na gut, ich erzähle es euch:

Sechs wunderschöne, selbstgebastelte Adventspostkarten, die habe ich euch hier schon gezeigt. Es sind drei verschiedene Designs und von jedem zwei Karten und ich habe schon angefangen, sie zu schreiben. 


Ein Webband von Tilda mit einem Teelicht, das mit Webband ummantelt war.

Das Material und die Anleitung für das Herztäschchen.


Material und Anleitung für eine Stoffblume.

Papier und Anleitung für eine Geschenkverpackung. 


Eine ganz bezaubernde Weihnachtsgeschichte von einer (Fleder-)Maus.

Papier und Anleitung für... einen Kerzenmantel. Ein Windlicht... Mir fehlt das richtige Wort.

Ich hatte also diese Woche viel zu tun und zu basteln und habe noch lange nicht alles geschafft, aber die Ideen sind so schön, dass ich sie auf jeden Fall alle ausprobieren werde.

Liebe Frau Nahtlust, wieder und wieder tausend Dank für die kleinen und großen Freuden, die du mir jeden Tag bereitest. Und liebe Appelkatha, auch dir vielen Dank für die Idee, die Organisation und alles.

Einen wunderschönen Adventssonntag wünscht euch
Steffi

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Blogg dein Buch: Wenn die Kuckuck zweimal klingelt

Kennt ihr schon Blogg dein Buch? Das ist eine tolle Sache, sage ich euch. Frau bewirbt sich für Bücher in verschiedenen Kategorien und mit etwas Glück bekommt man ein Rezensionsexemplar. Und ich hatte "etwas Glück". Ich durfte "Wenn die Kuckuck zweimal klingelt"  aus dem mira taschenbuchverlag als ebook lesen.

Bildquelle: hagir25  / pixelio.de

Frau Kuckuck ist Gerichtsvollzieherin und erzählt Anekdoten aus ihrem Berufsalltag. Bücher, die einen Einblick in verschiedene Berufe geben, indem die Menschen einige besonders witzige Anekdoten erzählen, sind ja beliebte Geschenke. Deshalb steht bei uns schon "Schauen Sie Sich mal diese Sauerei an" und "Chill mal, Frau Freitag" im Bücherregal. Und wer jetzt errät, was Herr und Frau Pappelheim von Beruf sind, bekommt ein Bienchen. 

Eine Gerichtsvollzieherin kenne ich leider nicht, aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, würde ich gern mal eine treffen und mit ihr einen Kaffee trinken. Und dann wüsste ich wirklich gern, wie realistisch diese Storys wirklich sind und was sie schon so spannendes erlebt hat. Denn die Geschichten von Frau K. sind manchmal zum Schreien komisch, manchmal gruselig, manchmal nachdenklich und einige haben mich richtig wütend gemacht auf die Welt in der wir leben.
 
Bildquelle: Betty  / pixelio.de

Wollt ihr Beispiele? Da ist der Filmstar, den Frau K. einfach nie in der Wohnung antrifft und den sie dann eben bei einer Preisverleihung aufsucht, um seine Tasche zu pfänden. Was das für einen Aufruhr verursacht, könnt ihr euch sicher vorstellen. Frau K. beschreibt ihn trocken, aber detailliert und ein hämisches Grinsen huscht mir übers Gesicht. Oder die junge Frau, die nichts, aber auch gar nichts hat, weil ihr Freund sie ver*** (tschuldigung.) hat und die Frau K. so leid tut, dass sie ihr ihr gesamtes Bargeld gibt, damit sie sich etwas zu essen kaufen kann. Und als sie das Haus verlässt, erfährt sie von der Nachbarin, dass die Gute und ihr Freund schnell vor dem Termin alles aus der Wohnung geschafft haben, um nicht gepfändet zu werden. 

Dann ist da noch die unglaublich lustige Geschichte vom Urwald in der Neubauwohnung,  die berührende Geschichte von der Tortenbäckerin, die mit Frau K.s Hilfe der Insolvenz entkommt und die nervenzerreißende Geschichte von der Kindesherausgabe an den jähzornigen, unflätigen und gewaltbereiten Vater. Aber ich will ja nicht zu viel erzählen, lest selbst mal rein!

Bildquelle: Mirko Waltermann  / pixelio.de


Das Buch ist ein wunderbarer Zwischendurch-Mal-Schnell-Schmöker. Da schafft man ein Anekdötchen auch beim Warten auf den Bus oder auf dem Klo. Frau K. schafft es in ihren Geschichten, mein Bild vom hartherzigen und skrupellosen Gerichtsvollzieher zu verändern. Sie hat ein Herz und macht auch mal Fehler, lässt sich aufs Kreuz legen und hilft Menschen in Not. Ganz nebenbei habe ich auch noch gelernt, dass ein Gerichtsvollzieher in unserem Haus vermutlich nichts zum Pfänden finden würde und welche Folgen ein Offenbarungseid (bzw. eine eidesstattliche Erklärung, so heißt das nämlich richtig) für den Betroffenen hat.

Aber so ein bisschen frage ich mich doch bei allen Geschichten, wie viel Wahrheit wohl wirklich darin steckt? Und wie viel übertrieben ist? Also: falls jemand von euch eine Gerichtsvollzieherin kennt, die mit mir mal einen Kaffee trinken würde, gebt mir doch mal bitte einen Tipp! Und falls ihr selbst eine kennt: bald ist Weihnachten. Und ich sagte ja schon: solche Bücher sind beliebte Geschenke!

Herzförmige Geldbörse

Mein Kalender von Frau Nahtlust ist ja so großartig! Gestern morgen bekam ich eine Mail, die mir den Inhalt meines Päckchens ankündigte und einen Link enthielt, der mir weiter helfen sollte.
Das Päckchen enthielt alles, was ich zum Nähen einer kleinen, herzförmigen Geldbörse brauchte. Das sah spannend aus. Aber bevor ich mir alles genauer anschauen konnte, mussten die Kinder in die KiTa gebracht werden. Das dauerte gestern ein bisschen, denn in der Nacht hatte es etwas geschneit und die Kinder waren natürlich wahnsinnig begeistert. Midi hüpfte aus dem Haus, jubelte, warf den Schnee durch die Luft und stellte begeistert fest: "Mami, der Fußweg sieht aus wie ein Schaf!" Wie gesagt, der Weg war deutlich länger als sonst, aber als ich endlich wieder zuhause war, öffnete ich gleich den Link.

Eigentlich wollte ich gestern das Kleidchen für Midi fertig nähen, dass sie zu Weihnachten bekommen soll, aber ich habe kein Vliesofix mehr und muss deshalb pausieren, bis mir Anni am Freitag etwas mitbringt. Zusammen mit meinem Badefreuden-Adventskalender, auf den ich mich jetzt schon freue.
Also Zwangspause. Und da kam das kleine Täschchen gerade recht. Das Schnittmuster ist eigentlich kein Schnittmuster, sondern eine Stickdatei, glaube ich. Es war also etwas kniffelig, herauszufinden, wie ich es nähen soll. Aber schön, spannend und gut für die kleinen grauen Zellen.
 Also los geht's! Reißverschluss einnähen, Form umrunden, Rückseite auflegen und im ganz engen Zickzackstich nachnähen. Das macht mir direkt Spaß, so muss der Stoff nicht versäubert werden. Spannend!
Fertig. Jetzt nur noch den Rand abschneiden und wenden. Um die Form noch etwas mehr zur Geltung zu bringen, habe ich von außen noch einmal abgesteppt. Ist es nicht niedlich, das kleine Geldtäschchen?
Ich schätze, die Mädchen werden fürchterlich neidisch sein, aber das ist jetzt meins! Und gleich am Nachmittag, wenn wir in der KiTa beim Adventsmarkt sicher wieder Unmengen an Kleingeld brauchen werden, kann es mich begleiten. Ich muss nur mal fix noch die Münzen suchen gehen.

Vorher darf sich das Täschchen noch beim RUMS sehen lassen, und weil das Schnittmuster kostenlos ist, auch beim Nähfrosch.Nun, Frau Nahtlust, was sagst du dazu? Ich danke dir jedenfalls ganz herzlich für diese hübsche Nähidee! Und bin gespannt, was du anders gemacht hast.

Liebe Grüße,
Steffi

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